Diese Seite in Deutsch anzeigen. Show this page in english.

Niederösterreich

Spuren der alten Römer an der Donau in Niederösterreich

Heidentor ©Andreas Hofer
Mautern ©Steve Haider

Etwa 100 v. Chr. gründeten die Römer an der Donau die Siedlung Favianis, an deren Stelle später das heutige Mautern entstand. Im Römermuseum sind die archäologisch bedeutsamen Reste dokumentiert.

Zu den ältesten Bauwerken Österreichs zählen das Römertor und die Wehrtürme in Traismauer. Im Hof des Schlosses Traismauer ist das Mauerwerk des ehemaligen Limes-Castells bestens erhalten. Auch das heutige Tulln birgt mit dem Römerturm und dem Römermuseum eindrucksvolle Relikte aus der Römerzeit. Das Leben im einstigen römischen Hilfstruppenkastell Cannabiaca in Zeiselmauer ist unter anderem noch an den Römermauern zu erahnen.

Das Wahrzeichen Carnuntums ist das Heidentor, Österreichs bekanntestes römisches Baudenkmal. Besonders lebendig aufbereitet ist die römische Geschichte in der Römerstadt Carnuntum. Hier wurde weltweit einmalig ein römisches Stadtviertel im historischen Kontext am Originalstandort und in antiker Bautechnik rekonstruiert.

Römische Genüsse

Die Römer förderten die Kultivierung von Rebstöcken am Limes. Heute noch sind die Spuren der Römer im Nikolaihof Wachau in Mautern sichtbar: Im Hofverband befinden sich Überreste der frühchristlichen Agapitus Basilika.

Als "zeitgenössischer" Botschafter und Pionier der römischen Kochkunst gilt Norbert C. Payr, Besitzer des Gasthaus Zum Lustigen Bauern in Zeiselmauer. Payr kocht jeden letzten Donnerstag im Monat römisch auf.

Mehr Informationen finden sie hier.

rotate