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Donaulimes

Auf den Spuren der Römer entlang der Donau in Österreich

Vor 2000 Jahren kamen die Römer an die Donau, blieben über 400 Jahre lang und waren ein prägendes Element der Geschichte. Der österreichische Donaulimes war ein Teil der rund 7500 Kilometer langen Grenze des Römischen Reiches, welche sich durch 20 Länder und drei Kontinente, von Schottlanüber den Nahen Osten bis nach Marokko zog. Viele setzen den Donaulimes, bezogen auf seine Bedeutung als archäologisches Bodendenkmal, mit der Chinesischen Mauer gleich.

In Oberösterreich befindet sich die Nordgrenze des Römischen Reiches. Ab dem ersten Jahrhundert nach Christus enstanden Befestigungsanlagen entlang des Flusses. Heutzutage können beispielsweise noch der RömerBurgus in Oberranna und der Römerpark in Schlögen bestaunt werden. In Niederösterreich, genauer gesagt in der Ausgrabungsstätte der Römerstadt Carnuntum, wurde ein römisches Stadtviertel in Originalbauweise rekonstruiert. Diese Rekonstruktion ist weltweit einmalig. Ein weiteres Highlight ist das Heidentor, welches sich ebenfalls in Carnuntum befindet. In Wien bietet das Römermuseum Einblicke in die römische Stadtgeschichte des Legionslagers Vindobona

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