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Oberösterreich

Der Knödel, das Bier und vieles mehr

Willi's Mühlenjause in der Stillensteinklam bei der Gießenbachmühle
Willi's Mühlenjause bei der Gießenbachmühle

Knödel und Bier gelten allgemein als kulinarische Wahrzeichen Oberösterreichs.

Kennt man doch hier Knödel in sämtlichen Variationen, von den gebackenen Mühlviertler bis zu den kleinen Innviertler Knödeln. Gereicht werden sie vor allem zum deftigen "Bratl in der Rein", zu dem das hiesige Bier auf den Tisch kommt. Das stammt meist aus einer der vielen Kleinbrauereien des nahen Mühlviertels, wo uralte Tradition, klares Urgesteinswasser und Hopfen für regionaltypischen Geschmack sorgen, wie die Hofstettner Brauerei oder das Trappistenbier aus dem Stift Engelszell.


Most-Tradition: fruchtig & frisch

Neben dem Bier gelten Apfel- und Birnen-Most als "das" Landes-Getränk. Ein guter Teil der 1,2 Mio. Obstbäume Oberösterreichs wachsen auf den Streuobstwiesen der klimatisch begünstigten Donauregion. Viele von ihnen sind über 100 Jahre alt und manche bis zu 45 Meter hoch. Heute ist er nicht nur an den einfachen Tischen der Mostschenken zu finden, sondern sogar an den Tafeln der Spitzengastronomie. Im Gasthaus serviert man ihn seit jeher zur landestypischen Brettljause, in deren Zentrum das kalte Bratl steht. Auch gekocht wird mit dem leicht vergorenen Obstsaft gerne - der Bogen der Rezepte spannt sich von der Mostsuppe übers Mostbratl bis zur Mostpalatschinke.


Genuss aus dem Fluss

Nicht nur das Land an der Donau, auch der Strom selbst hält manche Köstlichkeit bereit. Zum Beispiel den Waller, wie man den seltenen, bis zu 50 Kilo schweren Wels nennt, dessen weißes, fast grätenloses Fleisch sich hervorragend zum Braten und Grillen eignet. Dass er überhaupt in der Donau zu finden ist, zeugt von deren hervorragender Wasserqualität. Generell zeichnen sich die heimischen Donau-Speisefische wie Zander, Barsch, Hecht, Karpfen und Regenbogenforelle durch ihr festes Fleisch aus, das vom steten Anschwimmen gegen die Strömung herrührt.


Süße Prominenz

Die wohl bekannteste Süßspeise des oberösterreichischen Donauraums und zugleich auch eine der bekanntesten Österreichs ist die Linzer Torte. Diese Mehlspeise aus Mürbteig mit viel Butter, Mandeln und Haselnüssen, Ribiselmarmelade und der charakteristischen Kreuzgitterverzierung wurde schon Anfang des 17. Jahrhunderts gebacken. Der Name dieser, einst nur den Reichen vorbehaltenen Köstlichkeit, leitet sich vom "Linzer Teig" ab. Der wiederum wurde angeblich nach den Linzerinnen benannt, die als hervorragende Bäckerinnen bekannt waren.

Eine Vielfalt an Erzeugnissen der regionalen Küche wird durch viele weitere traditionelle Mehlspeisen deutlich. Die Palette der Apfelrezepte von Apfelkrapfen über Apfelschmarren und Apfelschnitten ist kaum zu überblicken. Auch an den Kürbis-Kartoffeldalken und an der Mostpalatschinke lässt sich die Neigung festmachen, das zu veredeln, was vor der Haustür wächst. So wird auch gerne allerlei Fruchtiges, von der Kirsche bis zum Rhabarber, in Strudel gefüllt und mit Topfen, Nüssen oder Mohn veredelt.


Serviert werden die bodenständigen Köstlichkeiten in den unzähligen Lokalen, deren Spektrum vom einfachen Wirtshaus über die gutbürgerliche Gaststätte bis zum gehobenen Restaurant reicht. So sind im Einzugsbereich der Donau nicht nur einige der vom Gault Millau mit zwei Hauben bedachten Betriebe zu finden, sondern auch zwei Dutzend Donausteigwirte sowie einige Genusswirte und KultiWirte. Gastwirt-Vereinigungen, die sich der regionalen Küche verschrieben haben.

Mehr Informationen zur Kulinarik in Oberösterreich sowie Rezepte zum Nachkochen finden Sie hier.

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